Die schwere Treibstoffkrise in Russland hat nun auch die Hauptstadt erfasst. Während die Moskauer Behörden einräumen, dass nur noch 30 % der Tankstellen Treibstoff haben, berichten Anwohner in den sozialen Netzwerken von einer viel drastischeren Lage und geschlossenen Zapfsäulen.
Die Hintergründe der Eskalation:
Militär vor Zivilbevölkerung: Nach den wirkungsvollen ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerien hat der Kreml seine Wahl getroffen: Alle verbleibenden Treibstoffe fließen in die Armee, die Bevölkerung geht leer aus.
Anti-Kriegs-Stimmung steigt: Der Druck im Alltag zerstört die von der Propaganda inszenierte Scheinnormalität. In Moskau wächst der Frust über die Führung drastisch.
Innere Spannungen: Die Bevorzugung des Krafteinsatzes in der Ukraine auf Kosten der eigenen Bürger führt zu einer spürbaren Zunahme der Antikriegshaltung.
Wenn in der eigenen Hauptstadt das Benzin ausgeht, verliert die Kriegswirtschaft ihr Fundament.
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