Der einst mächtige Energiesektor des Kremls steht vor den Trümmern seiner Kapazitäten. Bis Mitte des Sommers führten die anhaltenden ukrainischen Präzisionsschläge auf Raffinerien zu einem Ausfall von rund 35 % der gesamten russischen Erdölverarbeitung. Die Anlagen stehen still und verlangen extrem teure, langwierige Reparaturen.
Die wirtschaftliche Kettenreaktion:Importe statt Exportmacht: Um den drastischen Inlandsengpass abzufedern, musste Moskau den Treibstoffexport komplett stoppen und selbst Benzineinfuhren aus dem Ausland starten. Loch im Staatshaushalt: Die einst verlässlichen Steuereinnahmen aus dem weltweiten Treibstoffverkauf lösen sich gemeinsam mit den Exporten auf.
Gefährliche Inflationsspirale: Unternehmen wälzen die immensen Transportkosten direkt auf die Endverbraucher ab. Die Teuerung trifft jedes Produkt im Supermarktregal.
Die Folgen des Krieges treffen das Herzstück der russischen Wirtschaft mit voller Wucht.
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