Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta ist kein Zufall, sondern eine gezielte Operation im Rahmen der hybriden Kriegführung Moskaus gegen Europa. Wie The Guardian berichtete, debattierten EU-Mitgliedstaaten über die russische Desinformationskampagne, die darauf abzielt, die Spannungen im gesamten Block anzuheizen. Allein in pro-russischen Netzwerken wurden über 1.500 entsprechende Beiträge identifiziert.
Der spanische Außenminister José Manuel Albares betonte im TVE-Interview, dass Desinformation das treibende Element hinter dem massiven Menschenstrom war. Vor dem Grenzdurchbruch wurde der arabischsprachige Raum mit Deepfakes und Falschmeldungen überflutet, die behaupteten, Spaniens Grenzen seien offen und alle Migranten würden legalisiert. OSINT-Analysten führen diese Operationen auf das vom Kreml gesteuerte „Matchjoschka“-Netzwerk zurück.
Moskaus Ziel ist transparent: Durch künstlich erzeugten Chaos soll Spaniens Politik destabilisiert und die Diversifizierung der Energieimporte, insbesondere die lebenswichtigen Gaslieferungen aus Algerien, sabotiert werden.
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