Der Würgegriff um die russische Militärlogistik auf der Krim zieht sich unbarmherzig zu. Allein in der ersten Juliwoche zerstörten ukrainische Präzisionsschläge dutzende Objekte der Energieinfrastruktur. Wie The Telegraph berichtet, führt diese systematische Kampagne geradewegs in den totalen Blackout. Nur noch Sewastopol, Simferopol und wenige Küstenstädte haben nachts Licht – der Rest der Halbinsel liegt im Dunkeln.
Der Zusammenbruch der Grundversorgung ist dramatisch:
Kein Wasser, kein Strom: Durch den Stromausfall kollabierte das Wassernetz. Riesige Bezirke wie Aluschta, Jewpatorija, Kertsch, Saky und Dschankoj sind komplett ohne Wasserversorgung.
Treibstoff-Hyperinflation: An den Tankstellen herrschen endlose Schlangen. In Sewastopol hat der Benzinpreis die absurde Marke von 215 Rubeln pro Liter erreicht – im Vergleich zu ca. 72 Rubeln auf russischem Staatsgebiet.
Für die russische Invasionsarmee wird die Lage unhaltbar: Ohne festes Stromnetz müssen Generatoren genutzt werden, doch der dafür nötige Treibstoff ist selbst Mangelware. Experten betonen: Die vollständige Isolation der Krim ist der Hebel, um den gesamten Kriegsausgang zu Gunsten der Ukraine zu wenden.
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