Die besetzte Krim wird für die russischen Truppen unhaltbar. Wie The Economist berichtet, haben die präzisen ukrainischen Schläge die Nachschublinien der Invasoren derart beschädigt, dass sich die Halbinsel von einer vermeintlichen Festung in eine logistische Falle verwandelt hat: Der Kreml kann sie weder effektiv verteidigen noch politisch aufgeben.
Der Zusammenbruch der Infrastruktur schreitet voran:
Das Dilemma der Kertsch-Brücke: Schwere LKWs und Treibstofftransporte sind wegen akuter Angriffsgefahr stark eingeschränkt. Die Ukraine erklärt offen, die Brücke vorerst zu schonen, um der Zivilbevölkerung und den Touristen die anhaltende Massenflucht zu ermöglichen.
Flucht der Flotte: Russland musste die Schwarzmeerflotte bereits aus Sewastopol evakuieren. Nach heftigen Marinedrohnen-Angriffen wurde zeitweise sogar die Schifffahrt im Asowschen Meer blockiert.
Krise im Alltag: Die Regale leeren sich, während die Einwohner verzweifelt haltbare Lebensmittel horten. Angesichts von Dauerelektrizitätsausfällen und Spritmangel droht ein unbewohnbarer Winter. Die Wut der Krimbewohner auf Putins Krieg eskaliert.
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