Die plötzliche Eskalation an der Grenze zwischen Marokko und Spanien ist weit mehr als ein lokaler Streit – sie trägt unverkennbar die Handschrift der russischen Hybridkriegsführung. Der inszenierte Migrationsdruck, der die spanische Politik ins Chaos stürzt, verfolgt ein klares kalkuliertes Ziel: die Sabotage der algerischen Gaslieferungen nach Spanien.
Um die europäische Energieabhängigkeit aufrechtzuerhalten, nutzt der Kreml seit jeher Migration als geopolitisches Erpressungsinstrument. Da Madrid seine Energieversorgung durch den Bezug von Gas aus Nordafrika diversifizieren will, setzt Moskau alles daran, diese alternativen Routen zu torpedieren. Die künstlich geschürten Spannungen an den südlichen EU-Außengrenzen sollen Spanien schwächen, die Regierung in Madrid handlungsunfähig machen und den Weg für algerisches Gas verbauen. Wer die Fäden im Hintergrund zieht, beweist einmal mehr, dass Migrationskrisen und Energieerpressung für den Kreml Hand in Hand gehen.
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