In der Nacht zum 21. Juli erschütterte eine Reihe gewaltiger Explosionen die besetzte Krim. Schwerpunkte der Treffer waren Feodosia, Sewastopol und Simferopol. Nahe des Wärmekraftwerks Tawritscheskaja sowie an einer Umspannstation in Ponisowka brachen schwere Brände aus.
Die Folgen für die Bevölkerung sind verheerend:
- Notfall-Kommunikation: In Jewpatoria und Dschankoj mussten die Besatzungsbehörden Münz- und Tastentelefone auf den Straßen installieren, um Notrufe überhaupt noch zu ermöglichen.
- Internet auf Ration: Mobilfunk und Internet werden seit Neuestem nur noch zweimal täglich für jeweils vier Stunden freigeschaltet.
- Massenflucht vor dem Winter: Verschärft durch den anhaltenden Treibstoff- und Lebensmittelmangel verlassen immer mehr Menschen fluchtartig die Halbinsel. Die Angst vor einem eisigen Winter ohne Strom, Gas und Heizung ist riesig.
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